beitragsorientierte Übertragung von Pensionszusagen auf PK/BKV

Einkommensteuerrechtliche Behandlung (§ 124 Z 5 EStG)

Grundsätzlich sind Beiträge an Pensionskassen oder betriebliche Kollektivversicherungen in beitragsorientierten Modellen nur in der Höhe von 10% der Lohn- und Gehaltssumme der betroffenen Mitarbeiter abzugsfähig. § 124 Z 5 EStG hob diese Einschränkung für die Übertragung von Ansprüchen aus direkten Leistungszusagen bisher zwar auf, aber nur, wenn die (Mehrheit der) Zusage(n) vor dem 1.1.1998 erteilt worden ist (sind) bzw nicht später als zum 31.12.2010 übertragen wurden.

Erfreulich ist hierbei, dass die Einschränkung, dass die Zusage vor dem 1.1.1998 erteilt worden sein muss nunmehr weggefallen ist und der Stichtag 31.12.2010 um 10 Jahre auf 31.12.2020 verlängern worden ist. Weniger erfreulich ist hierbei eine Änderung im Bereich der Versicherungssteuer.

Versicherungssteuerrechtliche Behandlung (§ 6 Abs 1 Z 5 VStG)

Bislang waren Übertragungen versicherungssteuerrechtlich bevorzugt, nämlich total befreit. Seit dem 1.1.2011 fallen jedenfalls 2,5% Versicherungssteuer auf den Übertragungsbetrag an, bei Übertragungen für bestimmte Personengruppen (Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH, Vorstände und leitende Angestellte) nach aktueller Gesetzesformulierung sogar 4%.

 

Für weiter Fragen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung