Betriebliche Pensionszusagen

Probleme erkennen und Fehler vermeiden

Hohe Kosten, Versicherungslücken, unklare Zuständigkeiten, mangelnde Betreuung: Die Liste der negativen Erfahrungen, die Arbeitgeber mit betrieblichen Pensionszusagen und deren Absicherung durch Rückdeckungsversicherungen machen, ist lang. Durch eine intensive Beschäftigung mit der Materie vor Abschluss von Vorsorgemodellen ließe sich jedoch so mancher Ärger vermeiden…..“lesen Sie mehr


Ungeplante Liquiditätsprobleme

ABFERTIGUNGEN – der steuerliche Umgang mit bestehenden Abfertigungsverpflichtungen – nach wie vor ein aktuelles Thema!

Trotz der Einführung „Abfertigung Neu“ haben sich viele Unternehmer dazu entschlossen, jene Mitarbeiter, die bereits vor dem 1.1.2003 in einem Dienstverhältnis gestanden sind, im alten Abfertigungsrecht zu belassen.

Auch wenn es ein „aussterbendes“ Modell ist, wird uns die Abfertigung Alt noch vier Jahrzehnte begleiten und es befinden sich noch mehrere hunderttausend Arbeitnehmer in diesem System….“lesen Sie mehr


Teure Rückdeckungsversicherung

Hohe Kosten – das muss nicht mehr sein!

Die klassische Lebens- bzw. Rentenversicherung ist von ihrer grundlegenden Systematik her ein optimales Produkt zur Rückdeckung von Pensionverpflichtungen in der betrieblichen Altersvorsorge (BAV). Eine Garantie der bei Abschluss gültigen Sterbetafeln und eine lebenslange Mindestverzinsung sind hierbei die überzeugendsten Argumente.

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BAV-Kosten für Versicherungen steigen

Betriebliche Altersvorsorge – Was Arbeitgeber vor dem Jahreswechsel noch beachten sollten

Das österreichische Pensionssystem gelangt aufgrund der demografischen Entwicklungen in absehbarer Zeit an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Deshalb werden betriebliche Vorsorgemodelle immer beliebter und entwickeln sich zunehmend zu Instrumentarien, um Mitarbeiter enger an das Unternehmen zu binden oder wichtige Arbeitskräfte am Markt für sich zu gewinnen. Hinter vielen Modellen der betrieblichen Altersvorsorge (BAV) stehen Rentenversicherungen, welche die Beiträge des Arbeitgebers verzinslich ansammeln. Für Ende 2012 sind jedoch Änderungen bei diesen Versicherungen geplant, die zu deutlichen Verteuerungen führen werden…..“lesen Sie mehr


Unisex: Gleiche Beiträge

VORSORGE

Mit der von der EU-Kommission geforderten gleiche Prämien für Männer und Frauen, müssen alle Versicherer neue Tarife auf den Markt bringen.

Gibt es Klienten, die überlegen, eine Pensionszusage nue zu erteilen, ein Modell der Zukunftssicherung (EUR 300,-) bzw. eine betriebliche Kollektivversicherung einzuführen oder eine Rückdeckung/Auslagerung von Abfertigungsverpflichtungen durchzuführen, sollte man aufgrund geplanter Änderungen im Bereich von Rückdeckungs-/Rentenversicherungen möglichst bald aktiv werden. Ebenso bei der Überprüfung von bestehenden Pensionszusagen bzw. der entsprechenden Lücken in der Rückdeckung …….“lesen Sie mehr


§ 3 Abs 1 Z 15 lit a EStG / Steuerfreie Zukunftssicherung: Mindestlaufzeit

Bisher konnten Lebensversicherungen im Rahmen dieser Steuerbefreiung dann eingesetzt werden, wenn sie auf das bei Abschluss gültige gesetzliche Pensionsalter abgestimmt wurden. Wer eine kürzere Laufzeit bevorzugt hat, konnte bisher eine Mindestlaufzeit von 10 Jahren wählen, wenn die Versicherung auch mit einem Ablebensanteil ausgestattet war, der mindestens so hoch ist, wie die garantierte Versicherungssumme im Erlebensfall (gleichteilige Er- und Ablebenssumme).

Dieses Erfordernis der Mindestlaufzeit ist nun für Neuverträge auf 15 Jahre angehoben worden. Auch hier ist weiterhin eine gleichteilige Er- und Ablebenssumme notwendig.


Lebensversicherung: Reduktion des garantierten Zinssatzes 2011 zu erwarten!

Die klassischen Er- und Ablebensversicherungen/Rentenversicherungen mit Zinsgarantie erleben aller Wahrscheinlichkeit nach einen „Zins-Dämpfer“: Der garantierte Rechnungszins wird voraussichtlich 2011 auf 2% abgesenkt werden müssen.

„Wir werden im November eine Novelle zur Begutachtung aussenden. Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Prozent herauskommen werden, ist groß“, sagt FMA-Sprecher Klaus Grubelnik.

Was ist der Garantiezinssatz (auch Rechnungszinssatz oder „Höchstzinssatz“)?

Lebensversicherungen/Rentenversicherungen sind langfristige Anlageformen. Laufzeiten von dreißig Jahren und mehr sind keine Seltenheit. Beispielsweise schließt eine 40jährige Frau eine Rentenversicherung ab, spart 25 Jahre an und genießt dann weitere 30 Jahre ihre Pension, womit eine Gesamtlaufzeit von 55 Jahren gegeben ist.

Für die gesamte Laufzeit ist aber bei einer Rentenversicherung der Rechnungszinssatz ebenso garantiert (= Garantiezinssatz) wie die Anwendung der heute gültigen Sterbetafeln (=Lebenserwartung). Nachdem über einen derartig langen Zeitraum keine gesicherten Aussagen über die wirtschaftliche Entwicklung gegeben werden können, legt die Finanzmarktaufsicht in der Höchstzinssatzverordnung zum Schutz der Versicherten aber auch der Versicherungsunternehmen, welche die Garantien ja einhalten müssen, einen höchstmöglichen Garantiezinssatz (=Höchstzinssatz) fest, der nicht überschritten werden darf.

Bei der Festlegung des höchstmöglichen Garantiezinses orientiert sich die FMA an der Sekundärmarktrendite (SMR) der jeweils letzten zehn Jahre, vermindert um einen Sicherheitsabschlag von 40 Prozent. Durch das seit längerer Zeit bestehende niedrige Zinsniveau sieht die FMA den Bedarf, den höchstmöglichen Garantiezinssatz für Neuabschlüsse ab 2011 zu senken.

Derzeit liegt der Garantiezinssatz bei 2,25 Prozent – bei älteren Verträgen kann er auch bis zu 4% betragen.

Der Rechnungszinssatz ist somit ein Basiszinssatz, der für die gesamte Laufzeit einer Lebensversicherung/Rentenversicherung gilt. Er wird für Neuabschlüsse immer wieder angepasst, um eine konservative und nicht auf Spekulation ausgerichtete Veranlagung der Kundengelder zu ermöglichen.

Die Auswirkungen der Senkung des Garantiezinssatzes

Für die Versicherungsnehmer könnte die Senkung des Garantiesatzes unter Umständen gar keine Änderung bedeuten, wie seitens der Versicherungswirtschaft oft betont wird. Wie kommt es zu dieser Aussage?

Neben der garantierten Leistung steht dem Versicherungsnehmer auch eine Gewinnbeteiligung zu, da der Versicherer mit den Gelder der Kunden in der Vergangenheit idR immer mehr Ertrag erwirtschaftet hat als den Garantiezinssatz.

Wenn der Versicherer beispielsweise für das Jahr 2010 eine Gesamtbewinnbeteiligung von 4% ausweist, dann bekommt der Versicherungsnehmer neben der Garantie von 2,25% noch eine Gewinnbeteiligung von 1,75% gutgeschrieben. Hätte er eine Garantie von 2%, dann würde die Gewinnbeteiligung 2% ausmachen, sodaß bei beiden Varianten das Gesamtergebnis wieder 4% beträgt und somit tatsächlich kein Unterschied gegeben ist.

Dass es aber Situationen gibt, in denen ein höherer Rechnungszins sehr wohl von Vorteil sein kann, sieht man bereits an älteren Verträgen, die noch einen Garantiezinssatz von 4% aufweisen. Bei einem Teil der großen Versicherer in Österreich liegt die Gesamtgewinnbeteiligung bereits unter 4%. In diesem Fällen ist die Garantie höher als der Gesamtertrag und der Kunde profitiert deutlich von seiner „alten“ Garantie.

Bei einem weiteren Absinken der Ertragsmöglichkeiten am Kapitalmarkt könnte auch die heutige lebenslange Garantie von 2,25% zu einem wichtigen Asset werden. Ebenso wie die Tatsache, dass einmal zugewiesene Gewinnanteile nicht mehr verfallen können und somit eine quasi Höchststandsgarantie gegeben ist.

Auch wenn man plant, in Zukunft aus seiner Versicherung eine lebenslange Rente zu beziehen, hat der garantierte Rechnungszins ein wesentliche Bedeutung. Da dieser auch über die gesamte Pensionsphase gilt, bekommt man mit einem höheren garantierten Rechnungszins auch eine höhere garantierte Ausgangspension.

Somit macht es für Unternehmen oder Personen, die gerade den Abschluss einer Rentenversicherung planen, sehr wohl Sinn, dies noch rechtzeitig vor der Senkung des garantierten Rechnungszinses zu tun!

Unsere Empfehlung

Wenn zur Steueroptimierung und/oder generellen Altersvorsorge Ihrer Klienten noch im aktuellen Bilanz-/Wirtschaftsjahr die Implementierung eines Modelles der Betrieblichen Altersovorsorge geplant ist, dann ist die Sicherung des derzeitigen Garantiezinssatz durch den Abschluss einer Rückdeckungsversicherung bis zum 31.12.2010 absolut empfehlenswert. Wir raten Ihnen und Ihren Klienten jedoch dazu, sich durch die geplante Änderung des Rechnungszinssatzes nicht unter Zugzwang setzen zu lassen und, gemäß unserer Philosophie, nur bei wirtschaftlicher und unternehmensbezogener Sinnhaftigkeit die Umsetzung durchzuführen und eine genaue Überprüfung von Kosten und Sonderkonditionen zu veranlassen. Hierzu finden Sie nähere Informationen in unserem Newsletter zu den teilweise (unnötig hohen) Kosten von Versicherungsprodukten.


VKI, AK und diverse Medien kritisieren Lebensversicherung

Anbieter wehren sich strikt

Was stimmt jetzt wirklich?

In den letzten Wochen häufen sich Artikel in diversen Medien, wonach Lebensversicherungen für den Zweck der Altersvorsorge schlecht geeignet wären. Mittelpunkt der Kritik der Konsumentenschützer sind vor allem die hohen Kosten, die bei solchen Verträgen zum Abzug kommen und dass vorzeitige Auflösungen mit großen Verlusten verbunden sind. Dabei ist von Kosten bis zu 20% der einbezahlten Prämien die Rede und dadurch reduzierte Renditen von 1,15 bis 2,52% inklusive Gewinnbeteiligung.

Die Anbieter von Lebensversicherungen wehren sich vehement dagegen und rechnen vor, dass die durchschnittliche Nettorendite gemessen an einer Laufzeit von 27 Jahren bei rund 2,9 Prozent und die Gesamtverzinsung seit drei Jahrzehnten im Schnitt 3,7 Prozent über der Inflationsrate liege.

Knapp 15 Prozent des Gesamtvermögens privater Haushalte steckt laut Versicherungsverband in Lebensversicherungen. Demnach halten acht Millionen Österreicher derzeit rund 10,4 Millionen Versicherungsverträge mit einem Gesamtvolumen von 65 Mrd. Euro.

Wir haben diese Diskussion zum Anlass genommen, eine Reihe bestehender Verträge intensiv zu überprüfen um zu sehen, was von diesen Schlagzeilen zu halten ist und sind auch auf erstaunliche Ergebnisse gekommen:

Zum besseren Verständnis macht es Sinn, vorab die Systematik einer klassischen Lebensversicherung näher zu durchleuchten:

Lebensversicherungen, vor allem in der Form einer Rentenversicherung, bieten  zwei schlagkräftige und unumstrittene Argumente:

  • Langfristige Sicherheit in Form einer lebenslangen garantierten Mindestverzinsung (die derzeit bei 2,25%) und
  • einer Garantie der bei Abschluss gültigen Sterbe- bzw Rententafeln, was dazu führt, dass auch bei einer steigenden Lebenserwartung die heute prognostizierten Renten nicht geschmälert werden.

Zusätzlich zur Garantieverzinsung gibt es noch eine Gewinnbeteiligung,  da der Versicherer mit dem veranlagten Geld bisher immer höhere Erträge erwirtschaftet hat als nur den Garantiezins. Aktuell liegt die Gesamtgewinnbeteiligung (inkl Garantie) am österreichischen Markt zwischen 3,25% und 4%.

Somit liegt die Gesamtgewinnbeteiligung tatsächlich deutlich über der Inflationsrate und auch über dem Zinssatz sicherer Staatsanleihen.

Dazu muss man aber festhalten, dass Gesamtgewinnbeteiligung und Rendite doch sehr deutlich voneinander abweichen können. Es wird nämlich nicht das gesamte einbezahlte Kapital „verzinst“ sondern nur das, was nach Abzug von Kosten, Versicherungssteuer und Risikoprämien tatsächlich übrigbleibt.

Kritikpunkt Kosten

Bei den Kosten des Versicherers ist zwischen den so genannten Abschlusskosten und den Verwaltungskosten zu unterscheiden. Als Abschlusskosten bezeichnet man oft die Aufwendungen für die Vertragserrichtung und die Entlohnung des Vermittlers. Sie werden zumeist zur Gänze bei Vertragsbeginn abgezogen.

Die Verwaltungskosten lassen sich in laufende Verwaltungskosten (Kosten für Schriftwechsel, EDV, etc) und Inkassokosten (Kosten der Prämienvorschreibung) unterteilen. Sie fallen an, solange der Vertrag läuft bzw solange Beiträge bezahlt werden.

Neben den Abschluss- und Verwaltungskosten enthält die Versicherungsprämie auch noch die Versicherungssteuer (zumeist 4%) und einen Prämienteil für einen inkludierten Risikoschutz (Ableben, Berufsunfähigkeit, Unfalltod, schwere Krankheit, etc).

Als Sparprämie bezeichnet man jetzt jenen Teil der Versicherungsprämie, der tatsächlich von der Versicherung veranlagt und mit dem Garantiezinssatz (und zusätzlicher Gewinnbeteiligung) verzinst werden kann. Sie ergibt sich folglich aus der tatsächlich bezahlten Prämie abzüglich der Versicherungssteuer, der Risikoprämie und der Kosten des Versicherers.

Aus dieser Systematik erkennt man nun, dass man nicht von vorneherein sagen kann, ob die Rendite einer Lebensversicherung gut oder schlecht ist, sondern dass sie wesentlich von der Höhe der Kosten mitbestimmt wird.

Bei unserer Untersuchung diverser bestehender Verträge am Markt kamen wir auch auf Kostensätze, die wir vorher gar nicht für möglich erachtet hatten.

Spitzenreiter war ein Anbieter, der seinen Kunden tatsächlich neben der Versicherungssteuer noch  Kosten von 16% bei einer jährlichen Zahlweise abverlangte. Bei einer monatlichen Zahlweise wären nochmal 5% Unterjährigkeitszuschlag hinzugekommen. Gemeinsam mit der Versicherungssteuer wären somit 25% der Prämienzahlung an Kosten verloren gegangen, ohne dass hier noch ein Risiko wie Tod oder Berufsunfähigkeit versichert gewesen wäre.

Folgende Aufstellung gibt einen Überblick darüber, in welchem Ausmaß die Effektivverzinsung durch Kosten beeinflusst wird. Ausgangsbasis ist eine Veranlagung von 10.000 Euro pa auf 20 Jahre mit einer Verzinsung von 4%.

Kosten

Bei 0% Kosten ist die Rendite natürlich 4%. Bei 4% Kosten sinkt die Rendite um 0,3470% auf 3,6531%. Das heißt dass theoretisch 4% Kosten durch eine um 0,34 Prozentpunkte bessere Performance ausgeglichen werden können. Bei 25% Kosten wird die Rendite jedoch bereits halbiert.

Je länger die Laufzeit, desto geringer sind die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite, je kürzer umso größer.

Der VKI hat in seiner Analyse aufgrund anonym eingeholter Offerte folgendes Beispiel gebracht:

„Keine Sicherheit auf Rückzahlung
Die gesetzliche Mindestverzinsung von derzeit 2,25 Prozent gilt nur für den veranlagten Teil der Prämien. Tatsächlich wird einem 40-jährigen Mann, der 20 Jahre lang monatlich 100 Euro einzahlt, also in Summe 24.000 Euro, nur die Rückzahlung von 22.600 bis 23.900 Euro garantiert. Er hat also keine Sicherheit, das eingezahlte Geld zurückzuerhalten. Die prognostizierte Rückzahlung inklusive Gewinnbeteiligungen bringt nur eine Rendite von 1,15 bis 2,33 Prozent“.

 

Kritikpunkt Große Verluste bei Vorzeitiger Auflösung

Ein bekannter und viel kritisierter Nachteil der Ansparung über eine Lebensversicherung liegt im schlechten Rückkaufswert bei einer vorzeitigen Vertragsauflösung. Wer seinen Versicherungsvertrag nach wenigen Jahren auflösen und sein Geld zurückhaben möchte, wird zumeist weniger Kapital herausbekommen als er einbezahlt hat.

Dies liegt zum einen daran, dass vielfach die Abschlusskosten (oft bis zur Höhe einer Jahresprämie) von der ersten Prämienzahlung einbehalten werden und somit in ersten Jahr gar kein Kapital in den Sparanteil fließt, zum anderen daran, dass mit der Prämie auch die Versicherungssteuer eingehoben wird und oft auch Risikokomponenten (zB Versicherungschutz im Todesfall) inkludiert sind. Zusätzlich sind bei den meisten Anbietern bei einer vorzeitigen Auflösung zusätzlich noch Stornoabschläge (bis zu 5%) vom vorhandenen Gesamtkapital zu bezahlen.

 

Kritikpunkt Unterjährigkeitszuschlag

Versicherungsprämien sind grundsätzlich Jahresprämien, die vorschüssig (dh immer zu Beginn des Versicherungsjahres) fällig werden. Wenn man seine Prämie nicht jährlich entrichten möchte, sondern monatlich, dann verlangen die Anbieter sogenannte Unterjährigkeitszuschläge. Diese betragen bis zu 6% der Prämie. Dh man bekommt einerseits vielleicht 3,5% Gewinnbeteiligung pro Jahr und zahlt andererseits 6% Zuschlag für eine monatliche Zahlweise. Ein sehr schlechtes Geschäft für den Versicherungsnehmer.

 

Gibt es eine Lösung?

Natürlich gibt es eine Lösung. Um unsere Kunden nicht nur bei der Modellgestaltung der betrieblichen Altersvorsorge zu beraten und sie auch ganzheitlich unterstützen zu können, haben wir auch die Gewerbeberechtigung als Versicherungsmakler erworben.

Somit können wir auch die Höhe der fließenden Provisionen selbst bestimmen und durch unsere breiten Kontakte, langjährigen Erfahrungen und intensiven Verhandlungen mit den Produktanbietern die Kosten für unsere Kunden deutlich reduzieren. Im Vergleich zu den von uns überprüften Verträgen kann die Kostenersparnis somit bis zu 75% betragen.

Weiters haben wir mit diversen Versicherungen eine Reihe von Sonderklauseln vereinbart, die dem Kunden während der Laufzeit zu wesentlich mehr Flexibilität verhelfen, zu deutlich besseren Vertragswerten bei einem vorzeitigen Ausstieg führen, Unterjährigkeitszuschläge deutlich reduzieren und weitere essentielle Produktvorteile mit sich bringen.

Das oben vom VKI angeführte Beispiel kann somit deutlich verbessert werden und bei einer optimierten Beratung folgendermaßen aussehen:

40 jähriger Mann zahlt monatlich 100 Euro, 20 Jahre lang

 Kosten Auszahlung


80% alles Pensionszusagen sind nicht auf dem aktuellen Stand!

Direkte Leistungszusagen sind ein wichtiges und steuerschonendes Instrument, um Führungskräfte (vielfach auch geschäftsführende Gesellschafter) näher an das Unternehmen zu binden, eine finanzielle Absicherung im Falles des Todes oder einer Berufsunfähigkeit zu erreichen und Einkommenseinbußen bei Pensionsantritt auszuschließen oder zumindest zu verringern.

Pensionsrückdeckungsversicherungen sorgen für die notwendige Liquidität und für eine Auslagerung der Risiken aus dem Unternehmen.

Die Praxis zeigt, dass in vielen Fällen auf ein laufendes Service und eine Überprüfung der Vorsorgemodelle vergessen wird. Die BAV Felbinger GmbH unterstützt Sie gerne.

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Abfertigung NEU

Die Auslagerung von Abfertigungsverpflichtungen an eine Versicherung

Mit 1.7.2002 hat sich das österreichische Abfertigungsrecht grundlegend geändert. Ab 1.1.2003 muss für neu eintretende Mitarbeiter ein Beitrag von 1,53 % des Bruttolohnes an eine Mitarbeitervorsorgekasse einbezahlt werden. Auch muss in jedem Unternehmen darüber entschieden werden, wie man jene Abfertigungsansprüche behandelt, die bereits im alten Abfertigungssystem erworben wurden, also was mit jenen Mitarbeitern geschieht, deren Arbeitsverhältnis bereits vor dem 1.1.2003 begründet worden ist.

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