Verkürzung der Mindestbindefrist für Einmalerläge

Für Lebensversicherungen mit Einmalerlag galt bisher eine Mindestbindefrist von 15 Jahren. Bei kürzeren Laufzeiten oder wollte man sein Geld vor Ablauf dieser Frist beheben, wurde eine Versicherungssteuer von 11%, anstatt der sonst üblichen 4% fällig.

Seit 1. März 2014 werden für alle neu abgeschlossenen Einmalerläge ab einer Versicherungsdauer von 10 Jahren nur 4 % Versicherungssteuer verrechnet, sofern sowohl die versicherte Person, als auch der Versicherungsnehmer zum Zeitpunkt des Abschlusses das 50. Lebensjahr vollendet haben.

Durch eine sichere Veranlagung im klassischen Deckungsstock, eine Garantieverzinsung, die vor Kapitalverlusten schützt, eine zusätzliche Gewinnbeteiligung und eine Höchststandsgarantie in der Form, dass bereits zugewiesene Gewinne nicht mehr verfallen können, ist der Einmalerlag eine überlegenswerte Alternative für sicherheitsorientierte Anleger. Wer den Einmalerlag als Pensionsvorsorge nützen möchte, kann auch die Garantie der bei Abschluss gültigen Sterbetafeln nützen.

Beispiel:
Veranlagt eine 50-jährige Person 100.000 Euro auf 10 Jahre, so werden bei Ablauf voraussichtlich 127.000*) Euro ausgezahlt. Das entspricht einer Rendite von 2,42 %*). Nachdem die Versicherungssteuer in dieser Berechnung schon berücksichtigt ist und keine KESt anfällt, entspricht diese einer Rendite von 3,22% im Vergleich mit einer KESt-pflichtigen Veranlagung, wie z.B. einem Sparbuch.

Die garantierte Auszahlung (sollte die Versicherung im schlechtesten Fall über die nächsten 10 Jahre überhaupt keinen Gewinn erwirtschaften) liegt bei 110.500 Euro, was einer Rendite von knapp über 1% bzw. 1,33%, im Vergleich zu einer KESt-pflichtigen Veranlagung entspricht.

Für sicherheitsorientierte Anleger stellt der Einmalerlag somit eine interessante Alternative dar!

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme zur Berechnung eines individuellen und kostenoptimierten Vorschlages!

*) Werte bei aktueller Gesamtgewinnbeteiligung von 3,25 %. Da künftige Überschüsse nicht vorausgesehen werden können, beruhen Zahlenangaben über die Gesamtverzinsung auf Schätzungen, denen die gegenwärtigen Verhältnisse zugrunde gelegt sind. Die dargestellten Werte sind daher unverbindlich. Die Gewinnbeteiligung kann geringer oder höher ausfallen als dargestellt.